Geburtsbericht der Füchsin – Teil 1

Nach entspannten 9 Monaten Schwangerschaft ohne irgendwelchen schwerwiegenden Problem, schritt der Geburtstermin der Füchsin Anfang Juli 2017 immer Näher. Ich war unfassbar nervös und echt glücklich, dass der Mutterschutz angefangen hat. Ab Mitte Mai konnte ich mich ganz der Einrichtung des Fuchsbaus und des werdenden Fuchs-Papa wittmen. Das tat mir und unserer Beziehung echt gut.

Füchschen im Bauch
Mai 2017

Als der eigentliche Geburtstermin in greifbare Nähe rückte, wurde die Kliniktasche gepackt und die Kleidung wurde auch nicht mehr gewechselt. Versteht mich nicht falsch, ich hab mich natürlich umgezogen und auch meine Klamotten gewaschen, aber man hat am Ende nur noch drei Outfits die halbwegs gut aussehen und bequem sind. Zudem war es so unglaublich heiß. Als wandelndes Walross sind die Nächte auch nicht gerade erholsam…

Ab dem 03.07.2017 war ich also Stammgast, mit den immer wieder kehrenden Outfits, bei meiner Frauenärztin. Nach Überschreitung des Termines der Geburt wird nämlich aller 2-3 Tage kontrolliert ob es dem Füchschen und dem Muttertier gut geht. Da ich zu Beginn der Schwangerschaft nicht mehr genau sagen konnte, wann die Füchsin gezeugt wurde, waren meine Ärztin und ich auch wenig beunruhigt, dass sich auch eine Woche nach Termin noch nichts geregt hatte.

Riesige Murmel Ende Juni 2017

Trotzdem muss man nach einer gewissen Zeit, einige Untersuchungen im Krankenhaus machen lassen um sicher zu gehen ob wirklich alles okay ist. Außerdem musste meine Frauenärztin unbedingt in den Urlaub fahren. Wer macht sowas im Sommer, wenn ich gerade schwanger bin und mein Füchschen erwarte?

Urlaubspläne hin oder her, irgendwann muss die Füchsin doch die Wampe des Muttertiers verlassen.

Frohen Mutes bin ich also ins Krankenhaus gefahren, welches ich mir im vorhinein mit dem Papa ausgesucht hatte (er wurde dort auch geboren, Traditionen müssen gepflegt werden).

Babyfuchs, wann kommst du?

Die Untersuchung an sich lief relativ schnell ab. Eine Stunde warten in Outfit Nummer zwei (Nummer eins wurde sicherlich gerade gewaschen und Nummer drei befand sich in der Kliniktasche)… Das Fruchtwasser, Gewischt, die Vitalfunktionen etc. wurden untersucht. Laut der Assistenzärztin alles super.

Sie wollte es nur mal eben mit der Chefärztin absprechen. Super, die dicke Wampe bleibt also erst einmal so wie sie ist. Die WhatsApp-Nachricht ging direkt an den Herrn Fuchs – er solle sich nicht sobald auf eine entspannte Elternzeit einrichten.

Warten, warten, warten… (das kann man nach monatelangem CTG schreiben in Perfektion)

Endlich kommt die junge Frau wieder und meinte trocken:

Ja, da lach ich noch…

„Entweder Sie bleiben direkt hier oder Sie kommen morgen wieder und wir leiten dann ein!“

SCHOCK!

Wieso sagt sie sowas? Was passiert hier? Es war doch alles gut…

Nach kurzer und zögerlicher Nachfrage (das würde ich heute auch anders machen), wieso man jetzt so schnell handeln würde, wurde ich abgespeist mit: Die Chefärztin hält es für das Beste.

Okay, wenn jemand der studiert hat und jahrelang Erfahruhng besitzt bin ich dabei, aber erst morgen…

Verfasst von

+Muttertier einer Füchsin +Thüringerin lebt in Südhessen +26 Jahre jung + Nähverrückt mit einer ausgeprägten Bastelleidenschaft

3 Kommentare zu „Geburtsbericht der Füchsin – Teil 1

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