Der Kindergarten-Wahnsinn

Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, das wir in Hochheim am Main leben. Kann ja jeder in meinem Impressum nachlesen 😉

Die Stadt ist wirklich schön, mit ihrer romantischen Altstadt und den neuen Wohnvierteln. Hochheim wird immer größer und größer. Nur leider wird das Angebot an öffentlichen Einrichtungen nicht angepasst. Darüber möchte ich mich in diesem Beitrag ein wenig auskotzen.

Als die Füchsin geboren wurde (ach was schreibe ich denn da, schon vorher!) haben wir uns bei der Tagesmutter unserer Wahl angemeldet. Bewusst, da es viel zu wenig Krippenplätze gibt. Das ist kein Geheimnis. Darüber habe ich schon einmal geschrieben: hier klicken.

Für den Kindergarten, so meine Erwartungen, würde es anders laufen. Besser. Viel besser. 

Realität und Vorstellung liegen leider weit auseinander.

Ich habe die Füchsin, als sie ein paar Monaten alt war, in unserem Wunsch-Kindergarten angemeldet. Soweit so gut. 

In Hochheim ist es so, dass man sich gleichzeitig mit einem Dokument, bald wird das auch online gehen, bei der Stadt für einen Kindergartenplatz anmeldet. Hier gibt man seine bevorzugte Tagesstätte an.

Ein Jahr haben wir noch Zeit & noch immer nichts gehört. Bekommen wir einen Platz? Wo wird der sein? Ab wann? Fragen über Fragen. 

Also habe ich mich nochmal bei der Leitung des Kindergartens gemeldet und nachgehakt. Dann der Schock:

 

  • …dass 2020/21 leider nur wenige Essensplätze … Wären Sie grundsätzlich auch an einem Halbtagsplatz von 8.00h bis 13.00 Uhr interessiert?

    Kita-Leitung

Wir sind immerhin noch im Rennen, um ein Platz (Man muss ja immer etwas Positives sehen.) Der steht einem sowieso zur Verfügung, denn die Füchsin ist dann 3 Jahre alt.  

Dann allerdings der größte Schock: kein Essensplatz und nur bis maximal 13 Uhr. Wie soll das denn gehen? Dann kann ich ja gar nicht mehr arbeiten… HILFE! Außerdem, wie kacke ist das bitte für die Füchsin. Ihre Kumpels können alle Mittagessen und sie muss warten bei das Muttertier sie abholen kommt. Außerdem muss ich dann immer kochen – das wäre doch nur Stress. Natürlich möchte ich da keinem Träger etwas vorwerfen. Wo kein Personal ist, können auch nicht mehr Plätze zur Verfügung gestellt werden.

Quelle: Pixababy

Wie kann man ständig neue Wohnviertel bauen und dann an der falschen stelle sparen? Niemand braucht weitere Einkaufsläden, aber Schule und KITA’s! 

Also irgendwie hatten wir uns das anders vorgestellt.

Natürlich ist noch nichts in Stein gemeißelt, aber es sieht nicht so rosig aus.

So, jetzt habe ich aber genug rum geheult, es wird schon irgendwie werden…

Seid ihr in einer ähnlichen Situation? Wie geht ihr damit um?

Kuss auf die Nuss, eure

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